Es Trenc, der karibische Strand im Süden
Es Trenc ist der Strand, den jeder vor Augen hat, wenn er an Mallorca denkt: fast 2 km weißer Sand und türkisfarbenes Wasser, kaum Bebauung dahinter, da er Teil des Naturparks Es Trenc-Salobrar de Campos ist. Er liegt 10,8 km von Campos und 5,1 km von der Colònia de Sant Jordi entfernt, mit ausgeschilderter Zufahrt von beiden Orten aus. Hinter dem Sand erstrecken sich ein Dünensystem und ein Feuchtgebiet, in dem mehr als 170 Vogelarten gezählt wurden – eines der am besten erhaltenen Naturgebiete der Insel.
Excursión en catamarán a la Playa d'Es TrencVerfügbarkeit prüfen →Cala Mondragó, das geschützte Juwel im Südosten
Im Naturpark Mondragó, nahe Santanyí, verstecken sich zwei der meistfotografierten Buchten Mallorcas: Cala Mondragó (Ses Fonts de n'Alís) und S'Amarador, getrennt durch einen kurzen Spaziergang durch Pinienwälder. Das Wasser ist klar und flach, ideal für Familien, und die gesamte Umgebung — niedrige Dünen, sanfte Klippen, Küstenpfad — steht als Naturpark unter Schutz.
Cala d'Or, Cala Figuera und Portopetro: der Südosten per Boot
Weiter nördlich von Mondragó verbindet die Küste von Cala d'Or und Santanyí eine Abfolge schmaler Buchten zwischen Pinienwäldern und weiß getünchten Häusern — Cala Figuera hat seinen alten Fischereihafen fast unverändert bewahrt — mit Marinas, von denen täglich Katamarane und Delfinbeobachtungsausflüge nach Portopetro und Cala Ferrera ablegen. Es ist die Region mit den meisten Bootsausflügen der gesamten Insel, ideal, um mehrere Buchten an einem einzigen Vormittag zu sehen, ohne auf das Auto angewiesen zu sein.
Unberührte Buchten im Llevant: Varques, Magraner und Virgili
Zwischen Porto Cristo und Cales de Mallorca bewahrt die Küste von Manacor einen unbebauten Abschnitt, an dem sich Cala Varques, Cala Magraner und Cala Virgili aneinanderreihen: feiner Sand, Pinien bis ans Ufer und keine Strandbar. Es gibt keine Zufahrt mit dem Auto bis ans Ufer — nur einen Parkplatz an der Straße und einen Fußweg durch ein Grundstück mit erlaubtem Durchgang —, was den Andrang selbst im August gering hält. Dieser Küstenabschnitt lässt sich am besten vom Meer aus erkunden, entlang von Klippen und Grotten, die man vom Land aus nicht sieht.
Aktion im Schnellboot: Buchten, Höhlen und Naturpark LlevantVerfügbarkeit prüfen →Der Norden: Formentor und die Bucht von Alcúdia
Der Strand von Formentor (Cala Pi de la Posada), am Ende der fotogensten Straße der Insel, vereint Pinienwald, feinen Sand und vom Kap geschütztes Wasser. Jeden Sommer, zwischen dem 1. Juni und dem 30. September, wird der private Verkehr an einem Großteil des Tages eingeschränkt — nur Anwohner und Personen mit eingeschränkter Mobilität dürfen fahren —, sodass man in der Hochsaison besser auf die dafür eingerichteten öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreift. In der Bucht von Alcúdia sind die Strände dagegen deutlich zugänglicher und weitläufiger, perfekt zu kombinieren mit Katamaranausflügen entlang der Nordküste.
Nationalpark Cabrera, der Tagesausflug
Der Archipel Cabrera vor der Südküste ist der einzige maritim-terrestrische Nationalpark der Balearen: unberührte Meeresböden, unbebaute Strände und eine Artenvielfalt, die es sonst nirgends auf der Insel gibt. Da es sich um ein Schutzgebiet handelt, benötigt man für eigenständiges Segeln eine vorherige Genehmigung der Parkverwaltung; die übliche Art, ihn zu besuchen, ist ein organisierter Ausflug, der diese Genehmigungen bereits einschließt.
Besuch von Cabrera mit dem Schnellboot von Colònia Sant Jordi ausVerfügbarkeit prüfen →Cuevas del Drach, die perfekte Ergänzung in Porto Cristo
Nur wenige Minuten von den Buchten von Manacor entfernt, sind die Cuevas del Drach die beliebteste Innenbesichtigung der Insel: über einen Kilometer Galerien und der See Martel, einer der größten unterirdischen Seen Europas, mit einem kleinen Konzert klassischer Musik und einer Bootsfahrt, die in der Besichtigung inbegriffen sind.
Drachenhöhlen & Porto Cristo: Eine Entdeckung an der KüsteVerfügbarkeit prüfen →Tren de Sóller, die Panoramastrecke zu den Buchten im Westen
Wer Strand mit Landschaft verbinden möchte, nimmt den Tren de Sóller, der von Palma aus die Serra de Tramuntana durchquert – eine jahrhundertealte Fahrt aus Holz und Messing – mit Halt in Sóller und Anschluss an die Straßenbahn bis zum Port de Sóller, wo eine kleine Kieselbucht auf ein abschließendes Bad wartet.
Praktische Tipps zur Wahl deiner Bucht
- Familien mit kleinen Kindern: Cala Mondragó, S'Amarador oder die Bucht von Alcúdia, wegen des flachen Wassers und der Infrastruktur in der Nähe.
- Auf der Suche nach Ruhe: nur zu Fuß erreichbare Buchten wie Cala Varques, Magraner oder Virgili, oder ein Bootsausflug, der sie ohne Fußweg entlangfährt.
- Ein ganzer Tag ohne Auto: Katamaran oder Schnellboot decken mehrere Buchten nacheinander ab und umgehen das Parkplatzproblem in der Hochsaison.
- Strand und geschützte Natur kombinieren: Es Trenc-Salobrar, Mondragó und Cabrera sind die drei ökologisch wertvollsten Gebiete der mallorquinischen Küste.
- Früh ankommen: Im Juli und August sind die Parkplätze der bekanntesten Buchten (Es Trenc, Formentor, Cala Varques) schon vor 10:00 Uhr voll.